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Meldung des Tages

Weniger Staus in der Fastenzeit (24.03.2017)

Wer am kommenden Wochenende auf den Autobahnen unterwegs ist, dürfte weitgehend problemlos durchkommen. Der Reiseverkehr und die Baustellentätigkeit sind deutschlandweit gering. Auch auf den Fernstraßen zu den Wintersportgebieten nehmen die Staus ab, denn der Andrang in die Skigebiete ist geringer als in den Vorwochen.

Die Staustrecken:

- A 1 Hamburg - Bremen - Münster - Köln - A 2 Dortmund - Hannover - A 3 Passau - Nürnberg - Frankfurt - Köln - A 5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel - A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg - A 7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Ulm - Füssen - A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg - A 9 München - Nürnberg - Berlin - A 93 Kufstein - Inntaldreieck - A 95 / B 2 München - Garmisch-Partenkirchen - A 99 Umfahrung München

Im Frühjahr steigt die Zahl der Messen und Großveranstaltungen. Diese können für regionale Verkehrsprobleme sorgen. Für das Wochenende sind unter anderem die Computermesse Cebit in Hannover (20. bis 24. März) sowie die Leipziger Buchmesse (23. bis 26. März) angekündigt.

Verschärfter ADAC EcoTest: auch Benziner mit zu hohen Feinstaubwerten (23.03.2017)

Alarmierende Ergebnisse im neuen ADAC EcoTest: Von 38 getesteten Diesel-Pkw überzeugen in der realitätsnahen Messung tatsächlicher Schadstoff-Ausstöße lediglich der Mercedes E220 d 9G-Tronic und der BMW 118d Urban Line Steptronic. Sie schaffen es mit jeweils vier "Umweltsternen" als einzige Dieselfahrzeuge in die Gruppe der empfehlenswerten Autos.

Entscheidend für das schlechte Abschneiden der Dieselmodelle ist das teilweise deutliche Überschreiten der gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide. Im bisher gravierendsten Fall stößt der Renault Capture dCi 90 im ADAC EcoTest durchschnittlich 725 mg/km an Stickoxid aus und überschreitet den Grenzwert damit um mehr als 900 Prozent. Nicht immer sind neueste Modelle sauberer, im Gegenteil: In einigen Fällen weisen moderne Euro-6-Fahrzeuge nach dem ADAC EcoTest höhere Emissionswerte auf als diejenigen der Klasse Euro 5. Dieses Ergebnis ist vor allem vor dem Hintergrund drohender Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Innenstädten von Bedeutung.

Während die Mehrheit der Diesel zu hohe Stickoxidemissionen aufweist, zeigen viele Benzin-Direkteinspritzer unter verschärften Testbedingungen einen deutlich zu hohen Ausstoß an Feinstaub. Davon sind nicht nur stark motorisierte Benziner wie beispielsweise der Ford Focus RS betroffen, sondern auch beliebte Volumenmodelle wie der VW Tiguan 1.4 TSI oder der Opel Corsa 1.0 Turbo ecoFlex Edition. Diese Fahrzeuge können in puncto Umweltverträglichkeit kaum punkten. Beim Opel wurden zudem erstmals erhöhte Stickoxid-Emissionen festgestellt, was bisher bei Benzinern kein Thema war.

Nach Ansicht des ADAC entsprechen die eingesetzten Abgassysteme der meisten Benziner- und Dieselmodelle nicht dem Stand des technisch Machbaren. "Viele Autofahrer sind wegen der Abgasmanipulationen und drohender Fahrverbote stark verunsichert. Wir bieten mit einem verschärften ADAC EcoTest Orientierung, wenn es um die tatsächlichen Schadstoffemissionen und realitätsnahe Verbrauchsangaben geht", so Thomas Burkhardt, Vizepräsident für Technik beim ADAC. "Bedauerlich ist, dass die Hersteller weiterhin viel zu wenig unternehmen, um längst vorhandene Emissionstechnologien für einen effektiven Schutz der Umwelt in ihren Fahrzeugen einzusetzen."

Die vorderen Plätze beim ADAC EcoTest belegen derzeit Elektro- und Hybridfahrzeuge (BMW i3, Toyota Prius 1.8 Hybrid Executive, Nissan Leaf Acenta). Auch das Brennstoffzellenauto Toyota Mirai bekommt die Höchstnote. Fünf Pkw mit Benzinantrieb erreichten vier Sterne und sind damit ebenfalls empfehlenswert. Sauberster Benziner ist der Suzuki Ignis 1.2 SHVS Comfort+. Von den drei untersuchten Plug-in-Hybriden, also einer Kombination aus Benzinantrieb und externer Stromlademöglichkeit, erhält kein Fahrzeug eine Empfehlung.

Pkw werden beim ADAC realitätsnäher geprüft als dies Hersteller und staatliche Institutionen tun. Neben aktualisierten Fahrzyklen und verschärften Bewertungsmaßstäben gibt es eine weitere wesentliche Neuerung: Autos, die auf dem Prüfstand eine Empfehlung erreichen - also mit vier oder fünf Umweltsternen ausgezeichnet werden - müssen sich zusätzlichen Abgasmessungen auf der Straße (Real Driving Emissions) stellen.

Die ausführlichen Ergebnisse aller im ADAC EcoTest getesteten Modelle finden sich unter www.adac.de/ecotest

Motorradfrühling: Gründlicher Check für Motorrad und Fahrer (22.03.2017)

Der April bedeutet für viele Motorradfahrer, die mit Saisonkennzeichen unterwegs sind, das Ende der Winterpause. Die Biker zieht es jetzt wieder in die Kurvenreviere. Doch vor dem ersten Trip steht ein gründlicher Check der Maschine an. Und auch der Fahrer sollte topfit in die neue Saison starten, denn Kondition, Fahrtechnik und Reaktionsvermögen können leicht einrosten. Deshalb bietet TÜV Rheinland spezielle Fahrsicherheitstrainings für Motorradfahrer an.

Auf ausreichende Profiltiefe der Reifen achten

"Beim Motorrad gilt das Hauptaugenmerk den Reifen und Bremsen. Ihr einwandfreier Zustand ist überlebenswichtig", unterstreicht Steffen Mißbach, Kraftfahrtexperte bei TÜV Rheinland. Das Profil der Reifen sollte aus Sicherheitsgründen erheblich über den gesetzlich geforderten 1,6 Millimetern liegen. Der Zustand der Reifen lässt sich bei aufgebockter Maschine checken. Dabei die Räder langsam mit der Hand drehen und nachschauen, ob Risse, poröse Stellen oder eingefahrene Gegenstände einen Austausch nötig machen. Den korrekten Luftdruck am kalten Reifen kontrollieren, denn der ist mit entscheidend für die Fahrstabilität.

"Fabrikneue Reifen vorsichtig einfahren, bis sie ausreichend Haftung aufgebaut haben", betont Mißbach. Ähnliches gilt nach der Winterpause auch für gebrauchte Reifen. So kann sich auf den ersten zwei- bis dreihundert Kilometern die Schmierschicht aus Staub und Gummipartikeln, die sich während der langen Standzeit bildet, abschmirgeln. Außerdem vor der ersten Fahrt unbedingt kontrollieren, ob die Beleuchtung einwandfrei funktioniert.

TÜV Rheinland-Prüfstellen checken Bremsflüssigkeit

Bei der Bremsanlage die Scheiben auf Riefen und Rost überprüfen und anschließend mit speziellen Reinigern aus dem Fachhandel säubern. Ein Blick auf Bremsbeläge oder -klötze zeigt, ob ihre Stärke ausreicht. Die Bremsleitungen und Schläuche müssen absolut dicht sein und dürfen keine Risse oder Scheuerstellen aufweisen. Reparaturen sollten selbst versierte Schrauber der Fachwerkstatt überlassen. Bei allen TÜV Rheinland-Prüfstellen können Biker den Zustand der Bremsflüssigkeit testen lassen.

Versicherungstipp: Vorschneller Autoreifenwechsel kann teuer werden (21.03.2017)

Der Frühling steht vor der Tür und damit für die meisten Deutschen auch der Reifenwechsel. Diesen können sich manche Autofahrer sparen - sie nutzen Ganzjahresreifen.

Ganzjahresreifen nur bedingt allwettertauglich

Die komfortable Variante: Mit Ganzjahresreifen sparen sich Autofahrer neben dem lästigen Wechsel auch die Einlagerung der Pneus. Doch den Spagat zwischen vereisten Straßen und sonnenerhitztem Teer meistern die Gummi-Allrounder oft mit Einbußen bei der Fahrsicherheit. Das nehmen nur wenige in Kauf, denn weiche Winterreifen sind elastischer und haften auf frostigen Straßen besser. Bei höheren Außentemperaturen dagegen bietet die härtere Gummimischung der Sommerreifen mehr Halt und Fahrstabilität.

Skifahrer sollten mit Reifenwechsel warten

Wer zu Ostern einen Ausflug auf die Piste plant oder in die Berge fährt, sollte mit dem Wechsel noch warten. Denn in den verschneiten, matschigen oder vereisten Höhenregionen Deutschlands riskieren Autofahrer mit Sommerreifen neben einem Unfall auch ein Bußgeld von 60 Euro - selbst im vermeintlichen Frühjahrsmonat April. Gleiches gilt im Skiparadies Österreich. Werden dort zusätzlich andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, drohen theoretisch bis zu 5.000 Euro. Kommt es aufgrund falscher Bereifung zu einem Unfall, kann das in der Kaskoversicherung zu Leistungskürzungen führen.

Neue Müslis für die Gesundheit (20.03.2017)

Die Getreidesorten Hafer und Gerste fristen ein kümmerliches Nischendasein in der menschlichen Ernährung. Aktuell gelangen nur ein Prozent der Gersten- und 14 Prozent der Haferproduktion auf den Tisch. Dabei haben Gerste und Hafer durch ihren hohen Gehalt an β-Glucan das Potenzial, zur Prävention ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes, Darmkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen beizutragen.

Ernährungswissenschaftler der Universität Jena loten dieses Potenzial jetzt in einem neuen Forschungsprojekt aus, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird.

„Wir wollen Röstbedingungen für diese Getreide etablieren, die zu sensorisch hochwertigen Produkten führen“, sagt Prof. Dr. Michael Glei. Der Ernährungswissenschaftler von der Universität Jena leitet das neue Forschungsprojekt gemeinsam mit seinem Fachkollegen Prof. Dr. Stefan Lorkowski. Für ihr Vorhaben haben sie Partner aus kleinen und mittelständischen Unternehmen gewonnen – eine Voraussetzung, um die Förderung von ca. 350.000 Euro durch das Bundesministerium zu erhalten. Einer der Partner ist der führende Hersteller für Röstmaschinen, außerdem sind diverse Mühlen und Bäckereien involviert.

„Beim Rösten sollen die Eigenschaften verbessert werden, ohne dass wir Verluste bei den Inhaltsstoffen haben“, erläutert Dr. Wiebke Schlörmann, die die Studie gemeinsam mit Dr. Christine Dawczynski durchführen wird. Erste Pilotstudien hätten gute Ergebnisse gebracht, wobei die Wissenschaftler mit dem Rösten tatsächlich Neuland betreten.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen mit gesundheitsfördernden Eigenschaften gehört das β-Glucan, ein langkettiges Polysaccharid. Dieser Ballaststoff gelangt unverdaut in den Dickdarm und wird dort durch Bakterien fermentiert, wobei u. a. kurzkettige Fettsäuren entstehen. „Die bei der Fermentation entstehenden Stoffe haben positive Effekte auf die Darmgesundheit“, sagt Dr. Schlörmann. Es müsse jedoch sichergestellt werden, dass die positiven Effekte nicht durch das Rösten verlorengehen.

Ein Teil des Projekts, das zunächst auf zwei Jahre angelegt ist, wird eine Humaninterventionsstudie sein, bei der die Kurz- und Langzeiteffekte einer Ernährung mit hohem Anteil an Gerste- und Haferprodukten untersucht werden.

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