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Meldung des Tages

Professionelles Tuning mit professionellem Know-how (28.04.2017)

Der deutsche Tuningmarkt zählt weltweiten zu den umsatzstärksten der Branche. Wenn Hobbybastler ihren Fahrzeugen einen individuellen Look verpassen, sollten sie aufpassen, dass die Verkehrssicherheit nicht auf der Strecke bleibt. Ein Großteil der Änderungen wie etwa die beliebten Widebody-Kits müssen geprüft und in den Fahrzeugpapieren eingetragen werden. "Um stets auf der sicheren Seite zu sein, sollten sich Tuningfans in der Planungs- sowie Umbauphase über legale Mittel und Wege bei Kfz-Sachverständigen auf den technischen Prüfstellen informieren", sagt Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. "Mit professioneller Begleitung, gerade bei umfangreicheren Projekten, sparen Hobbybastler Geld und Nerven." Fallstricke gibt es viele. Denn mit der Nachfrage wächst auch der Markt für billige, illegale Nachbauteile - insbesondere im Internet. "Bei vermeintlichen Schnäppchen ist generell Vorsicht geboten, selbst wenn diese mit Prüfgutachten angeboten werden - auch die könnten gefälscht sein", so Mißbach. "Von sicherheitsrelevanten gebrauchten Teilen sollte man ebenfalls die Finger lassen. Haarrisse oder Ähnliches sind erst zu erkennen, wenn es zu spät ist."

Überrollkäfige und -bügel wieder voll im Trend

Eine Art Renaissance feiern bei den Tunern in jüngster Zeit die im Motorsport obligatorischen Überrollkäfige bzw. -bügel. Theoretisch sind diese ohne Eintragung denkbar, praktisch sieht das meist anders aus: Hat der Umbau Auswirkungen auf die Sichtverhältnisse oder verändern sich die Fahrzeugeigenschaften - reduziert sich etwa die Zahl der Sitzplätze oder wird der Einstieg ins Fahrzeug durch eine Strebe erschwert - muss ein Eintrag erfolgen. "Teile nahe dem Kopfbereich von Fahrer oder Mitfahrern müssen gepolstert werden. Mögliche Bohrlöcher in der Karosserie sind zu versiegeln", so Mißbach.

Bußgelder, Punkte und Regressforderungen

Fehlen Eintragungen, kann es teuer werden: Neben Bußgeldern und Punkten in Flensburg können auch die Versicherer im Schadensfall Regress fordern. Mißbach: "Grundsätzlich muss alles, was Geräusch- und Abgaseigenschaften beeinflusst sowie die Sicherheit gefährden könnte, eingetragen werden."

Frauen stehen einem Immobilienkauf skeptischer gegenüber als Männer (27.04.2017)

Frauen denken anders über einen Immobilienkauf als Männer. Männer sind grundsätzlich optimistischer gestimmt. Die finanziellen Gründe überwiegen dabei klar die emotionalen, die wiederum vor allem bei den Frauen eine übergeordnete Rolle einnehmen. Das zeigt die aktuelle Umfrage "Immobilienbarometer" von Interhyp und ImmobilienScout24.

Frauen stehen einem potenziellen Immobilienkauf skeptischer gegenüber als Männer. Nur jede siebte Frau (15 Prozent) ist der Meinung, dass Immobilien krisensicher sind. Bei Männern ist hingegen jeder vierte (24 Prozent) zuversichtlich. Herren beurteilen auch die aktuellen Zinskonditionen für Immobilienkredite positiver. 40 Prozent der Männer würden aufgrund der niedrigen Zinsen eine Immobilie kaufen. Bei den Frauen geben nur 32 Prozent die Zinskonditionen als aktuellen Kaufgrund an.

Aufs Haus gekommen: Emotionale Gründe prägen die Kaufmotive der Frauen

Fast ein Viertel der teilnehmenden Frauen erhofft sich, in einer eigenen Immobilie endlich ein Haustier ohne Probleme halten zu können. Bei den Männern spielt das problemlose Halten eines tierischen Freundes nur bei acht Prozent eine Rolle. Generell fallen bei den Männern emotionale Gründe beim Immobilienkauf weniger ins Gewicht als bei den Frauen.

Doch es gibt nicht nur geschlechterspezifische Unterschiede, sondern auch geschlechterübergreifende mit Blick auf die Altersstruktur. Demnach hält laut Umfrage mehr als jeder Dritte (38 Prozent) der über 60-Jährigen Immobilien für krisensicher. In der jüngsten Umfragegruppe (18-29 Jahre) glaubt dies nur knapp jeder Achte (13 Prozent). Wie sich zeigt, sind jüngere Menschen eher bereit, in andere Finanzprodukte zu investieren als ältere. Fast ein Viertel der über 60-jährigen gab an, dass sie kein Vertrauen in andere Finanzprodukte als Immobilien besitzen, dem stehen nur sieben Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen gegenüber.

Die fünf Hauptgründe für den Immobilienkauf

1. Immobilie als Altersvorsorge: 56 Prozent (Frauen: 57% - Männer: 56%) 2. Mietzahlung vermeiden: 41 Prozent (Frauen: 45% - Männer: 38%) 3. Zinsen sind günstig: 37 Prozent (Frauen: 32% - Männer: 40%) 4. Unabhängigkeit vom Vermieter: 34 Prozent (Frauen: 38% - Männer: 31%) 5. Immobilien sind krisensicher: 20 Prozent (Frauen: 15% - Männer: 24%)

Für das aktuelle Immobilienbarometer befragten ImmobilienScout24 und Interhyp 2.548 Kaufinteressenten. Die Erhebung fand im Februar 2017 statt.

Beim Pflegeantrag Hilfe suchen (26.04.2017)

Unfall, schwere Erkrankung oder Alter: Tritt ein Pflegefall ein, können Betroffene "Hilfe zur Pflege" beantragen. Da die Fragen im entsprechenden Formular der Krankenkasse für den Laien oft sehr kompliziert sind, kann man sich schon in der Antragsphase Unterstützung holen: durch Angehörige, den Sozialdienst eines Krankenhauses oder einen Pflegedienst, wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" schreibt. Dann folgt der Besuch eines Gutachters vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Seine Einschätzung bildet die Basis für den Pflegegrad und das Pflegegeld. "Deshalb sollte man sich auf jeden Fall vorbereiten", so Verena Querling, Pflegerechts-Juristin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Beim Gutachtertermin sollte der Antragsteller einen Angehörigen oder eine andere Person an seiner Seite haben. "Der Betroffene wird dadurch gestärkt und fühlt sich nicht alleine", sagt Querling. Die Gutachtersituation verunsichere manche Antragsteller so weit, dass sie verschweigen, wofür sie wirklich Hilfe brauchen. Die Folge: die Festlegung auf einen zu niedrigen Pflegegrad - und damit zu wenig oder sogar gar kein Geld. Querling empfiehlt zudem, unbedingt vorab eine Art Checkliste zu erstellen und ungeschönt über mehrere Tage zu dokumentieren, welche Unterstützung benötigt wird.

Kraftstoffpreise setzen Aufwärtstrend fort (25.04.2017)

Autofahrer müssen für Kraftstoff abermals tiefer in die Tasche greifen. Das geht aus einer aktuellen ADAC-Auswertung hervor. Ein Liter Super E10 kostet danach im bundesweiten Durchschnitt 1,380 Euro. Das sind 0,8 Cent mehr als in der Vorwoche. Für einen Liter Diesel müssen Autofahrer 1,185 Euro bezahlen, das entspricht einem Plus von 0,9 Cent. Damit setzt sich der Preisanstieg der Vorwochen fort.

Der Preis für Rohöl der Sorte Brent hat in den vergangenen Tagen zwar leicht nachgegeben. Dieser Effekt macht sich aber noch nicht an den Tankstellen bemerkbar.

Der ADAC rät, Kraftstoffpreise zu vergleichen, zum Beispiel über die Smartphone-App "ADAC Spritpreise". Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Expertentipps gegen Prüfungsangst (24.04.2017)

In dieser Woche starten die Abiturprüfungen. Für Schülerinnen und Schüler sind dies wichtige Termine: Denn von einem guten Abschluss hängt die weitere berufliche Karriere ab. Viele Prüflinge stehen daher unter enormen Druck und sind schon Monate vorher nervös und gestresst - vor allem aus Angst davor, in der Prüfungssituation zu versagen. Prof. Dr. Katja Mierke, Psychologieprofessorin an der Hochschule Fresenius in Köln, gibt Tipps, was man gegen Prüfungsangst tun kann.

Prüfungsangst hat viele Gesichter. Sie zeigt sich in Gefühlen wie Angst, Wut, Verzweiflung oder Niedergeschlagenheit. Sie triggert bestimmte Gedanken und Verhaltensweisen oder äußert sich körperlich durch typische Stresssymptome wie Ruhelosigkeit und überhöhte Aktivität. Dies erschwert das Lernen: Man schläft schlechter, kann sich nicht mehr konzentrieren und vergisst schneller das bereits Gelernte. "Es gibt verschiedene Methoden, die man anwenden kann, um seine Angst und Nervosität in den Griff zu bekommen", so Prof. Mierke.

1. Kognitive Umstrukturierung

Eine sehr bewährte und effektive Methode ist die kognitive Umstrukturierung aus der Verhaltenstherapie. Hier wird auf der Ebene der Gedanken angesetzt. Die Gedanken kreisen bei den Betroffenen häufig um Katastrophenfantasien und Schreckensszenarien, was alles schiefgehen kann. Ebenfalls typisch sind Gedanken, die die eigene Person pauschal abwerten, nach dem Motto: "Ich kapier' das eh nie, ich bin einfach zu dumm". Derartige Gedanken nähren nicht nur die Angst weiter, sondern ziehen auch dringend benötigte Zeit und Energie vom Lernen ab. Manchmal gelingt es, hier entgegen zu wirken, indem man sich an konkrete vergangene Erfolge erinnert, auf deren Basis man sich glaubhaft immer wieder selbst sagen kann "Ich schaffe das", oder auch "Bleib' ruhig, mach eines nach dem anderen". Bei schwerwiegenderer Prüfungsangst empfiehlt es sich, psychologische Beratungsstellen an Schulen oder einen niedergelassenen Psychologen aufzusuchen. Gemeinsam können hier Strategien erarbeitet werden, negative Gedankenschleifen in den Griff zu kriegen.

2. Rollenspiele

Mögliche Prüfungsfragen und -antworten und kritische Situationen kann man gut mit Freunden, Geschwistern oder einem Elternteil wiederholt durchspielen. Das vermittelt Sicherheit, wie man zum Beispiel damit umgehen kann, wenn man eine Frage nicht beantworten kann. Je realistischer das Setting, desto besser. Man darf also - wenn das hilft - ruhig überlegen, in welcher Kleidung man sich am Prüfungstag wohl fühlen wird und diese auch im Rollenspiel tragen.

3. Sport

Wer den Lernstoff an sich gut beherrscht und sich letztlich auch gut konzentrieren kann, aber als Preis dafür unter starken körperlichen Symptomen leidet, sollte Entspannungsverfahren und regelmäßigen Sport praktizieren. Oft sind es Menschen mit einem sehr hohen Anspruch an sich selbst, die sich das versagen, weil sie sofort ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn sie in einer Lernphase etwas Anderes tun als zu lernen. Sie unterschätzen, dass das Gelernte sich auch setzen muss und Gehirn wie Körper dringend Ruhe- und Ausgleichsphasen brauchen, um mittel- bis langfristig leistungsfähig zu bleiben. Weniger ist hier dann manchmal mehr.

4. Kleine Schritte

Es hilft, das große Ding, das vor einem liegt, in kleine Häppchen zu zerlegen, die jedes für sich handhabbar sind. Gute Ziele, gute Vorsätze sind immer konkret. Das gilt auch bei der Prüfungsvorbereitung. Man sollte sich also nicht sagen "Morgen fange ich an zu lernen", sondern "Morgen von 9 bis 11 Uhr lese ich die zwei Kapitel im Buch XY und markiere zentrale Punkte. Dann mache ich eine halbe Stunde Pause und gönne mir eine Runde um den Block, Musik, einen guten Kaffee, ein bisschen Facebook, was auch immer. Von halb 12 bis 12 Uhr fasse ich das Gelesene entlang der Lernkontrollfragen schriftlich für mich zusammen. Danach wiederhole ich das andere Fach...", empfiehlt Prof. Mierke. Ein bisschen wie Beppo Straßenkehrer in Michael Endes Buch Momo sagt: "Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken. Immer nur an den nächsten Schritt, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und auf einmal merkt man dann irgendwann, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat."

5. Erste-Hilfe-Kit für den Notfall

Viele haben Angst vor einem Blackout. Hier helfen schnell wirkende Entspannungsstrategien, die man am besten im Vorfeld immer wieder übt, gerade wenn man weiß, dass man für einen Blackout anfällig ist. Denn im Grunde ist ein Blackout die Folge einer akuten Stressreaktion. Unter dem Gefühl elementarer Bedrohung schüttet der Körper Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol aus. Eine "Überdosis" Kortisol führt tatsächlich vorübergehend zu einer vollständigen Blockade der Nervenzellen im Hippocampus, der für die Speicherung von Informationen und den Abruf aus dem Gedächtnis zuständig ist. Was gegen einen echten Blackout hilft, ist also dem Organismus Entwarnung zu signalisieren. Das kann durch eine Atemtechnik gelingen oder durch ein inneres Bild von einem schönen Ort, einen Song oder auch einen Duft, die Sicherheit und Ruhe vermitteln. Auch sinnvoll ist die Strategie, in Klausuren zunächst all die Aufgaben zu beantworten, zu denen einem was einfällt, anstatt sich panisch an den schwierigen festzubeißen und so wertvolle Zeit zu verlieren. Auch in mündlichen Prüfungen kann man darum bitten, dass eine Frage nach hinten gestellt wird, und dies vorher einmal im Rollenspiel üben.

© 2010 Thomas Proegler Unabhängiger Versicherungsmakler · Hagenstraße 24 · 69502 Hemsbach