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Meldung des Tages

Wechselwirkungen vermeiden - Tipps für den Tabletten-Check (20.06.2017)

Wenn Patienten viele Medikamente einnehmen, steigt das Risiko für unerwünschte Effekte. "Oft kommt es zu Wechselwirkungen, weil die Betroffenen bei mehreren Ärzten in Behandlung sind und mehrere Apotheken nutzen. Keiner überblickt mehr alle Präparate", erläutert Professor Dr. Daniel Grandt von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Diese Strategien können helfen, sich vor unerwünschten Wechselwirkungen zu schützen: 1. Für einen Überblick sorgt zum Beispiel ein Medikationsplan, der Patienten zusteht, denen der Arzt dauerhaft drei oder mehr Präparate verschreibt. Der Plan sollte zu jedem Arzt- und Apothekenbesuch mitgenommen werden, um neue Mittel zu ergänzen. 2. Manche Hausärzte bieten die sogenannte "Hausarztzentrierte Versorgung" an. Dabei verpflichten sich die Patienten, bei Beschwerden immer erst zum Hausarzt zu gehen. Dieser koordiniert die weitere Behandlung, etwa beim Diabetologen, und behält so den Überblick über alle verordneten Medikamente. 3. Wer sich eine Stammapotheke sucht, kann dort alle Medikamente in der Kundendatei speichern lassen. So kann der Apotheker bei neuen Präparaten prüfen, ob sie sich mit anderen Mitteln vertragen. 4. Einige Apotheken bieten auch eine kostenpflichtige Medikationsanalyse an: Kunden bringen dazu ihre Präparate in einer Tüte zum Apotheker.

Erneuter Rückgang bei den Kraftstoffpreisen(19.06.2017)

Wie bereits in den beiden Vorwochen ist auch in dieser Woche ein weiterer Rückgang bei den Kraftstoffpreisen spürbar. Wie die aktuelle ADAC-Auswertung zeigt, kostet ein Liter Super E10 1,3 Cent weniger als in der Vorwoche und damit 1,328 Euro. Beim Diesel ist der Rückgang deutlicher: Für einen Liter mussten Autofahrer im bundesweiten Durchschnitt 1,113 Euro bezahlen, das sind 2 Cent weniger als in der Vorwoche. Den weiter sinkenden Preisen an den Zapfsäulen geht der weiter leicht gesunkene Rohölpreis voran. Mit knapp 49 US-Dollar ist das Barrel einen Dollar günstiger als in der vergangenen Woche.

Der ADAC empfiehlt, Kraftstoffpreise zu vergleichen und Preisunterschiede zu nutzen. Auskunft über die Spritpreise an den deutschen Tankstellen bietet zum Beispiel die Smartphone-App "ADAC Spritpreise". Ausführliche Informationen gibt es unter www.adac.de/tanken.

Kinder brauchen sichere Straßen und mehr Rücksicht der Autofahrenden (23.06.2017)

Eltern sollten gemeinsam mit ihren Kindern vermehrt das selbstständige Zufußgehen üben, damit die Kinder mehr Sicherheit im Straßenverkehr erlangen. Autofahrerinnen und Autofahrer sind aufgerufen rücksichtsvoller gerade gegenüber Kindern zu sein. Zugleich treten das Deutsche Kinderhilfswerk und der VCD anlässlich des morgigen 13. Tages der Verkehrssicherheit für eine veränderte Verkehrspolitik ein: Fuß- und Radwege müssen ausgebaut werden, zudem muss es für Schulen und Kommunen einfacher werden, Elterntaxis direkt vor dem Schultor Einhalt zu gebieten und Halteverbotszonen vor Schulen einzurichten.

Auch mit Blick auf die Verkehrsunfallstatistik sollte Schluss sein mit dem zunehmenden Trend zum Elterntaxi: Als Mitfahrer im Auto verunglücken Kinder wesentlich häufiger, als wenn sie zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren.

"Es ist wichtig, Kindern und Eltern spielerisch die positiven Auswirkungen des Laufens zu vermitteln und sie zu motivieren, langfristig zu Fuß zur Schule oder in die Kita zu gehen. So gewinnen die Kinder mehr Sicherheit im Straßenverkehr und parallel können sie neue Spielmöglichkeiten im Umfeld ihrer Schule oder Kita entdecken. Auch und gerade im öffentlichen Raum, müssen Eltern ihren Kindern wieder mehr zutrauen", sagt Claudia Neumann, Expertin für Spiel und Bewegung des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Marion Laube, Mitglied des VCD-Bundesvorstands ergänzt: "Kinder möchten selbst zur Schule laufen oder mit dem Rad fahren. Deshalb ist es wichtig, dass Straßen und Wege wieder als Lebensraum für alle betrachtet werden. Dazu braucht es Umbauten, die Kommunen mutig durchsetzen, Tempo 30 überall dort wo Kinder unterwegs sind sowie ein starkes Signal des Bundes, den Fuß- und Radverkehr zu fördern. So wird es schließlich den Eltern leichter gemacht, ihre Kinder alleine gehen zu lassen."

 

Anschlussfinanzierung mit Forward-Darlehen (22.06.2017)

Die historisch niedrigen Zinsen sind ein Traum für Häuslebauer: So günstig wie jetzt bekamen sie noch nie eine Finanzierung für ihre Immobilie. Aber die Zinsen können nicht ewig auf diesem Niveau bleiben. Experten erwarten in naher Zukunft eine Zinswende. "Schon jetzt lohnt es sich für Darlehensnehmer an die Zukunft zu denken, da die Zinsen irgendwann wieder steigen werden. Damit die Anschlussfinanzierung nicht unerwartet teuer wird, setzen viele Immobilienbesitzer auf ein Forward-Darlehen", erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de (https://www.baufi24.de/). Das Prinzip hinter einem Forward-Darlehen ist schnell erklärt: Kreditnehmer, die noch innerhalb der Zinsbindungsfrist sind, können schon Jahre vor dem Auslaufen der Finanzierung den festen Zinssatz der Anschlussfinanzierung vereinbaren. Dadurch bleibt das Anschlussdarlehen bei den bestmöglichen Konditionen, auch wenn die Zinsen bis dahin wieder gestiegen sind.

Vor- und Nachteile eines Forward-Darlehens

Durch die Zinsfestschreibung auch nach der Sollzinsbindung erhalten Eigentümer die größtmögliche Planungssicherheit. Denn im Falle steigender Zinsen zahlen sie nur den vorher vereinbarten Festzins. So können Immobilienbesitzer nicht durch die plötzlich höheren Kosten für den Schuldenabbau überrascht werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich Darlehensnehmer die günstigen Konditionen sichern, ohne beispielsweise eine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen. Denn ist für die Anschlussfinanzierung bereits gesorgt, muss der laufende Kredit nicht gekündigt werden, um auf ein besseres Angebot umzusteigen.

Aber das Forward-Darlehen bringt nicht nur Vorteile mit sich. Zunächst ist das Vorhandensein einer Immobilie Grundvoraussetzung für die Aufnahme eines Forward-Darlehens. So ist es für Interessierte nicht möglich, sich schon vor Abschluss der eigentlichen Finanzierung eine günstige Anschlussfinanzierung zu sichern. Durch die feststehenden günstigen Konditionen entgehen den Banken im Falle von steigenden Zinsen Einkünfte. Deshalb verlangen Kreditanbieter momentan im Durchschnitt einen Zinsaufschlag von bis zu 0,03 Prozent pro Monat. Darüber hinaus können Kreditnehmer vom Darlehensvertrag nicht zurücktreten. "Sind die Zinsen dann günstiger, als im Vertrag festgehalten, müssen sie die höheren Kosten in Kauf nehmen und zahlen im Endeffekt deutlich mehr", so Scharfenorth weiter. Ein Forward-Darlehen rechnet sich also nur dann, wenn die Zinsen steigen: Ein geringer Anstieg gleicht unter Umständen nur den monatlichen Aufschlag aus. Bei höheren Zinsen lohnt sich ein Forward-Darlehen also durchaus. Interessierte sollten ganz genau abwägen, ob ihnen die Sicherheit das zusätzliche Geld wert ist.

Leitungswasser: Selten genutzte Rohrleitungen erst durchspülen (21.06.2017)

Leitungswasser ist das in Deutschland am besten kontrollierte Lebensmittel. Obwohl hierzulande die Trinkwasserverordnung die Qualität zum bedenkenlosen Verzehr sicherstellt, kann das Leitungswasser schädliche Bakterien enthalten. Der Grund dafür ist nicht die Trinkwasserqualität an sich, diese wird nachweislich als gut bis sehr gut bewertet. Ab dem hauseigenen Wasserzähler ist nicht mehr das Wasserwerk, sondern der Gebäudeinhaber oder Betreiber für die Instandhaltung der Trinkwasserinstallation und die Qualität des Trinkwassers verantwortlich. Die technischen Voraussetzungen und die Nutzung der Leitungen können die Wasserqualität negativ beeinflussen.

Wasser einige Minuten laufen lassen

"In den Wasserleitungen können sich Mikroorganismen wie Legionellen oder E. coli vermehren, die zu Krankheiten im Magen- und Darmbereich oder der Lunge führen können", weiß Dr. Julia Wassermann, Laborleiterin für Mikrobiologie und Hygiene bei TÜV Rheinland. Gefördert wird dieses Wachstum, wenn das Wasser lange Zeit in den Leitungen steht. "Wasser, das zum Beispiel in Urlaubszeiten länger als 72 Stunden in der Leitung steht, sollten wir nicht mehr als Trinkwasser verwenden. Vor der Nutzung sollte das Wasser längere Zeit aus der Leitung fließen", rät die Expertin. Generell sollte Wasser zur Verbesserung der Hygiene regelmäßig aus allen Hähnen abfließen und nach vier Stunden Standzeit zehn Sekunden fließen, bevor es zur Nahrungsmittelzubereitung verwendet wird. Die Expertin empfiehlt, darauf auch in Hotels zu achten.

Hygiene und regelmäßige Kontrolle

Kalk im Wasser ist zwar nicht schädlich, aber eine Nahrungsquelle für Bakterien. Daher sollten Wasserhahndüsen und Duschköpfe regelmäßig erneuert werden. Verbrauchern rät Frau Dr. Wassermann, nur zertifizierte Produkte mit Trinkwassereignung aus hochwertigen Materialien wie z. B. Edelstahl zu verwenden. "Um Bakterienwachstum zu vermeiden, sollte kaltes Wasser mit einer Wassertemperatur von unter 25 Grad Celsius und warmes Wasser mit einer Temperatur von 60 Grad aus der Leitung fließen", sagt die Expertin. Beim Vorliegen einer zentralen Warmwasserversorgung müssen gemäß Trinkwasserverordnung nahezu alle öffentlichen Immobilien einmal pro Jahr und gewerblich genutzte Mietobjekte alle drei Jahre durch akkreditierte und nach Trinkwasserverordnung gelistete Trinkwasserprüfstellen wie TÜV Rheinland geprüft werden.

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