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Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine sehr wichtige Versicherung!
Berufsunfähigkeit: Wie Sie sich schützen können.
Vor dem Hintergrund einer oftmals unzureichenden
Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit
besonders für Berufsanfänger sowie im
Hinblick auf die Regelungen der gesetzlichen
Rentenversicherung für freiwillig Versicherte (Selbständige und Freiberufler) ist diese
Versicherungsform besonders wichtig. Aber auch für länger
Berufstätige macht sich die Berufsunfähigkeitsversicherung
bezahlt.

Nach dem Rentenreformgesetz 1999 wird ab dem Jahr
2000 von der gesetzlichen Rentenversicherung nur noch
eine Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) gezahlt.
Ausbildung und Beruf werden nicht mehr berücksichtigt.
Gegebenenfalls wird dem Berufsunfähigen zugemutet, in
einem anderen Beruf zu arbeiten. Wer unter diesen
Voraussetzungen sechs oder mehr Stunden am Tag tätig
sein kann, erhält nicht - wie bisher - eine
Berufsunfähigkeits-Rente, sondern überhaupt keine Rente
mehr. Wer drei bis sechs Stunden pro Tag arbeiten kann,
erhält die halbe EM-Rente. Wer keine drei Stunden mehr
arbeiten kann, erhält die volle EM-Rente. Die EM-Rente
entspricht in etwa 60 Prozent der Altersrente, die der
Invalide erreicht hätte, wenn er bis zum 57. Lebensjahr
gearbeitet und Rentenversicherungsbeiträge entsprechend
seinen jetzigen Einkünften gezahlt hätte.

Personen, die keinen oder noch keinen Beruf haben oder
nicht berufstätig sind – wie Kinder, Schüler, Studenten,
Hausfrauen, Hausmänner –, können mittlerweile auch bei
einigen Gesellschaften "Berufsunfähigkeitsversicherungen"
abschließen, allerdings mit der Besonderheit, daß
Zahlungen in der Regel erst bei Erwerbsunfähigkeit
erbracht werden - also sehr viel später als bei einer
Berufsunfähigkeit; denn bei einer Erwerbsunfähigkeit darf
der Betroffene nicht nur seinen Beruf, sondern auch -
lebenslänglich – jede andere Erwerbstätigkeit nicht mehr
ausüben können. Wenn der Versicherte dann allerdings
einen Beruf erlernt hat und ausübt, gilt die
Berufsunfähigkeit automatisch als Versicherungs- und
Leistungsfall.

Es gibt Berufsunfähigkeitsschutz in zwei Formen:

als selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung
als Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ
zu Risiko- oder Kapital-Lebensversicherungen).



Was ist versichert?
Bei einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung
(BUZ) zu einer Lebensversicherung ist im
Versicherungsfall - meist ab 50 Prozent
Berufsunfähigkeit – der Versicherungsnehmer von
der Beitragszahlung für die Hauptversicherung
freigestellt. D.h. die Beiträge zur z.B.
kapitalbildenden Lebensversicherung sind vom
Versicherungsnehmer nicht mehr zu zahlen,
trotzdem behält er den Versicherungsschutz und die
Versicherungsleistung der Hauptversicherung. Ist
im Falle der Berufsunfähigkeit eine zusätzliche
Rente vereinbart, so erhält der Versicherte im
Versicherungsfall die Rentenleistung.

Die selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt bei
Eintritt des Versicherungsfalls - meist ab 50 Prozent
Berufsunfähigkeit - eine Rente aus.

Die Versicherungs- und Rentenzahlungsdauer sollte
möglichst bis zum 60. oder 65. Lebensjahr vereinbart
werden. Zu diesem Zeitpunkt würde dann die
Rentenzahlung enden. Man muß also auch an die "Rente
danach" denken, also die Berufsunfähigkeitsrente so hoch
bemessen, daß eine Geldanlage als zusätzliche
Altersversorgung auch im Falle einer Invalidität möglich
bleibt (wie man sie ja auch als Berufstätiger betrieben
hätte).

Man kann die Berufsunfähigkeits-Rente "dynamisch"
gestalten. Sie würde dann von Jahr zu Jahr steigen. Eine
solche Dynamik erscheint aber nicht sinnvoll. Besser ist
es, in jungen Jahren - wenn die Versorgungslücke am
größten ist - eine hohe BU-Rente zu versichern. Mit
zunehmendem Alter entspannt sich im allgemeinen die
Versorgungssituation: Renten- und Versorgungsansprüche
steigen, man erwirbt immer mehr Vermögen. Man bräuchte
also eher eine fallende Berufsunfähigkeits-Rente.

Die Rentenzahlung kann unterschiedlich vereinbart
werden:

volle Rente ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit;
Rente nach Invaliditätsgrad 25 bis 75 Prozent, ab 75
Prozent Berufsunfähigkeit volle Rente;
33,3 Prozent Rente ab Invaliditätsgrad 33,3 Prozent,
100 Prozent Rente ab 66,6 Prozent Berufsunfähigkeit;
33,3 Prozent Rente ab einem Invaliditätsgrad von
33,3 Prozent, 66,6 Prozent Rente ab einem
Invaliditätsgrad von 50 Prozent und 100 Prozent
Rente ab einem Invaliditätsgrad von 66,6 Prozent.


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© 2010 Thomas Proegler Unabhängiger Versicherungsmakler · Hagenstraße 24 · 69502 Hemsbach